Onlinecheck für Cloudcomputing

Auf der Cebit 2013 wurde er erstmals vorgestellt. Der Cloudcheck für Klein- und mittelständische Betriebe. Der DsiN-Cloud-Scout ist zu finden unter http://www.dsin-cloud-scout.de/ .

Hierbei handelt es sich um einen „Fragebogencheck“ welcher in einem „Frage-Antwort-Dialog“ gestaltet ist und als Ergebnis einen Pdf-Report generiert. Während des beantwortens werden schon im unteren Bereich weitere Informationen zu den ausgewählten Fragen teilweise verknüpft mit Links geliefert. Danach kann der Report sofort per Download gespeichert werden, oder es wird per eMail an eine eingetragene Adresse gesendet. In dem Bericht wird auf die einzelnen Fragen des Checks eingegangen und ähnlich wie bereits im Dialog auf die einzelnen Rechte und Pflichten, sowie Möglichkeiten zur Klärung und Regelung dieser hingewiesen.

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IHK-Veranstaltung zum Thema Datensicherheit

Von Seiten der IHK Cottbus erhielt ich folgende Einladung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch die fortwährenden technologischen Neuerungen entwickeln sich auch die Gefahren für die IT- und Datensicherheit im Unternehmen immer weiter. Die Angriffsmöglichkeiten werden dabei immer raffinierter und reichen vom Einschleusen von Schad-Software bis hin zur Sabotage des Firmennetzwerkes. Neben den Gefahren aus dem Netz wird auch die Bedrohung von sensiblen Daten durch Industrie- und Wirtschaftsspionage oft unterschätzt.

IT- und Datensicherheit ist immer Chefsache. Sie hat direkte Auswirkungen auf alle Bereiche des Unternehmens. In der Praxis ist es jedoch oft schwierig, ein angemessenes Sicherheitsniveau zu erreichen und aufrecht zu erhalten. Wir bieten Ihnen und Ihren verantwortlichen Mitarbeitern in der Veranstaltung

„IT- und Datensicherheit im Unternehmen“
am: Dienstag, den 5. Juni 2012, 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr
in der: IHK Cottbus, Goethestraße 1, 03046 Cottbus, Raum 6/7 (Goethesaal)

Weitere Informationen und auch die Anmeldung sind hier erhältlich

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…sind die Netze noch neutral?

Viele Internetnutzer antworten auf die Frage, ob jeglicher Datenverkehr im Netz gleich behandelt wird, mit ja. Diese Gleichbehandlung aller Daten bezeichnet man als „Best Effort-Prinzip“. Viele Telekommunikationsfirmen verstoßen laut einer Studie bereits heute dagegen.

Schon bei der Übertragung der Daten im Mobilfunknetz stößt man auf erste Sperren, die sich dem unterschiedslosen Datenverkehr in den Weg stellen. Die Blockade oder das Ausbremsen von VOIP-Datenpaketen ist hier weit verbreitet. Gleiches trifft auf viele Datenpakete aus dem Peer-to-Peer-Verkehr (P2P) zu. Um diesen Datenpaketen auf die Schliche zu gelangen, wird vielfach auf die Deep Packet Inspection (DPI) gesetzt. Damit wird der gesamte Datenverkehr durchleuchtet.

Diese Überwachung an der Schnittstelle zum Nutzer (User-Network-Interface) wird vielfach mit der „Sicherheit und Integrität“ des Netzes begründet. Hat aber die Steuerung des Netzes zugunsten der eigenen VOIP- und Streamingangebote etwas mit der Integrität des Netzes zu tun?

Hier sollte schnellstens von Seiten der Regulierungsbehörden eingegriffen werden. Leider ist bisher trotz intensiver Diskussionen auf unterschiedlichen Ebenen noch keine gesetzliche Regelung im Blick. Die letzte große Chance wurde vertan (Novellierung des Telekommunikationsgesetzes).

Den Informationen von gruen-digital zu Folge ist der bundesdeutschen Regierung auch nicht an einer Kurskorrektur bezüglich der Netzneutralität gelegen. Die ökonomische Seite des Internets scheint hier z.Zeit noch die Oberhand zu behalten, ist bei einer regularischen Änderung zur „wahren“ Netzneutralität so manches Geschäftsmodell zu überdenken.

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Ungewollter Einsatz für Netzneutralität?

Viele Zugangsprovider verfolgen schon seit Monaten das Ziel an den Erlösen von Contentbereitstellern wie Google, Youtube und auch den Mediatheken der Fernsehsender beteiligt zu werden. Dies würde das Aus für die Neutralität der Kommunikationsnetze bedeuten.

Könnten die Zugangsnetzbereiber für die Einspeisung dieses Contents von den Bereitstellenden Einspeiseentgelte verlangen, würde ein zweiseitiger Markt entstehen und die Einspeisung könnte bei Nichtentrichtung des Entgeltes verwehrt werden. Der Netznutzer, der durch den entsprechenden Zugangsprovider versogt wird, hat dann keinen Zugriff mehr auf diese Inhalte und würde damit in seinen Rechten eingeschränkt sein.

Sollte es zu diesen „Durchleitegebühren“ kommen, würde peu à peu die Netzneutralität aufgehoben werden und die Konnektivität des Einzelnen wäre eingeschränkt.

Ein ähnliches Modell verfolgten bis jetzt die Breitbandkabelnetzbereiber in Deutschland. Diese kassieren bis jetzt 2x. Einmal über die Endkundenanschlüsse und ein weiteres mal auf der anderen Seite der Leitung von den Einspeisenden wie z.B. ARD, RTL oder ZDF. Das Nachsehen haben hier die kleineren Netzbetreiber, denn bisher bekamen diese von dem Kuchen nichts ab.

Die öffendlich-rechtlichen Sender haben nun auf Grund der Einsparvorgaben der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) diese Einspeiseentgelte gekippt. Damit dürften die Tage der zweiseitigen Vermarktung in den Breitbandkabelnetzen gezählt sein.

Gelingt es hier ein zweiseitiges Marktmodell abzuschaffen, sollte es auch möglich sein, dieses Modell mit seinen oben genannten Nachteilen in den anderen Kommunikationsnetzen erst gar nicht entstehen zu lassen und so die Netzneutralität zu waren.

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