Internet ausgebremst???

Sollten Sie sich über die langsamen Zugriffsgeschwindigkeiten auf bestimmte Webseites ärgern. Hier gibt es die Erklärung für die momentane Situation.

Eine Blockade oder ein Ausbremsen durch sehr viele Anfragen an einen DNS-Server verzögert seine Antwortzeiten erheblich. Da beim Aufrufen von Webseiten mit einer URL in Form von www.example.com gearbeitet wird muss dieser für uns verständliche Namen in eine sogenannte IP-Adresse umgewandelt werden. Dies erfogt über dem Browser und dem Betriebssystem nach eintippen der Webadresse indem beim DNS-Server angefragt wird, welche IP-Adresse hinter dem Namen steckt. Bis die Antwort beim System eingetroffen ist wartet der Browser bevor er dann mit dem Seitenaufbau beginnt. Deswegen wirkt das Anfordern der Seiten in dieser Situation recht zäh. 

Mir stellt sich die Frage, was haben Unbeteiligte mit den Zwistigkeiten zwischen Spamhaus und evtl. Cyberbunker zu tun?

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Realitätsfremd? Oder doch Realitätsnah?

In der ct 08/2013 geht Herr Holland auf S. 142 näher auf das BürgerInnennetz.de ein. Hoffendlich lesen Politiker keine ct. Nicht das der Artikel als Steilvorlage für künftige fraktionale Diskussionsrunden dient.

Da dieses Angebot auch für Datenschützer sehr verlockend ist, wollte ich mal am Lack kratzen.

Mein Urteil: „schön gemacht“ nur unter der Oberfläche erkennt man ihn, den April, April!

Unter der Webadresse www.bürgerinnennetz.de versteckt sich http://www.xn--brgerinnennetz-gsb.de/, offensichtlich eine IDN-Domain. Doch der Autor scheute keine Mühe, bei der DENIG e.G. ließ er dem BMI (<- ärgert sich da der Autor über etwas???) – „Bündnis für Menschen im Internet“ über den Verantwortlichen Admin Herrn Peter-Friedrich Hansen diese Domain beantragen. Doch beim technischen Ansprechpartner patze er. Wahrscheinlich ließ Google sich nicht überzeugen Maps anzupassen. Auch die KTvuz GmbH Internetberatung  von Herrn Karl-Theodor Storm verfügt über eine seriöse Domain ;-). 

Nun schauen wir mal wo die Domains gehostet wurden. Bei www.BürgerInnennetz.de (mit großem I, wegen Alice Schwarzer) landet man auf einem Server der Hetzner Online AG. Ebenso bei der KTvuz GmbH. Ja, Tach auch.

Nun der Quelltext der Webseite Bürger nnennetz.de (ups). Wie melden sich eigendlich die Betatester an?

Mein Fazit, ohne tiefer zu kratzen:

  • wenn die „Regierungsserver“ bei Hetzner online stehen, betreue ich die „EU-Server“,
  • nur bei Bürgerinnennetz.de kann man dank Nichtverschlüsselung mitlesen,
  • nur bei Bürgerinnennetz.de wird die Domain nicht von der „Regierung“ betreut.

 

Tach auch April!

 

 

 

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IHK-Veranstaltung zum Thema elektronische Rechnung

Von der IHK Cottbus erhielt ich folgende Einladung, welche ich Interessierten gern zugänglich machen möchte.

Sehr geehrte Damen und Herren,

inzwischen nutzen immer mehr Lieferanten und Unternehmen den elektronischen Weg zum Austausch ihrer Rechnungen. Grund dafür ist der wesentlich geringere Versandaufwand und die damit verbundene Einsparung von Zeit und Kosten. Bisher dominierte das Papier im Rechnungsverkehr. Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 wurden die Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung neu gefasst und vereinfacht, um Hemmnisse im Praxiseinsatz in den Unternehmen abzubauen.

Die gesetzlichen Anforderungen sollten nach wie vor auch bei den elektronischen Rechnungen beachtet werden. Die Vorschrift zur Verwendung von Signaturen entfällt zwar, die gesetzlichen Aufbewahrungsvorschriften haben sich dagegen bisher nicht verändert. Diese und auch weitere Vorgaben sollen in der Veranstaltung erklärt werden und die Entscheidung zum möglichen Einsatz erleichtern.

Sie und Ihre Mitarbeiter sind recht herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Nutzen Sie das Angebot und lassen Sie sich von einem Experten der DATEV eG die notwendigen Rechtsgrundlagen und von einem Steuerberater die praktische Umsetzung im Unternehmen darlegen.

am:                Dienstag, den 16. April 2013

um:                17:00 bis 19:30 Uhr

in der:         IHK Cottbus, Goethestraße 1, 03046 Cottbus, Raum 6/7

Die Veranstaltung findet im Rahmen der BMWi-Förderinitiative „eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen“ statt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Teilnahme bis spätestens 10. April 2013 bestätigen könnten. Nutzen Sie für Ihre Anmeldung das Rückmeldeformular des beigefügten Flyers oder die Möglichkeit der Online-Anmeldung unter: www.cottbus.ihk.de, Veranstaltungsnr. 13457869. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mit freundlichen Grüßen

Im Vorwort zur Einladung ist eigendlich alles gesagt, nur möchte ich darauf hinweisen, das die DATEV eG nicht der einzige Anbieter von Lösungen rund um die elektronische Rechnung ist. Sollte hierzu weiterer Beratungsbedarf bestehen bitte ich Sie, mich über die im Impressum hinterlegte eMail-Adresse zu kontaktieren.

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Hardware für fehlende Dienste

Nun sind die neuen Chromebooks auch in Deutschland erhältlich. Diese Geräte benötigen zur vollständigen Funktionsfähigkeit einen Gegenpart im Internet. Dieser Gegenpart sind Speicherplatz in der Cloud, Kalender und Adressapps aus der Wolke und auch die entsprechende Software wie Officeprogramm u.ä. werden von dort bezogen.

Da die Chromebooks auf Dienste von Google aufsetzen benötigt man zur Ausschöpfung der Abschreibungs bzw. Nutzungszeit auch die Möglichkeit, auf diese zuzugreifen. Hier ergibt sich mittlerweile ein Problem. 

Während der letzten Frühjahrsputzaktionen fielen bei Google einige Projekte dem Besen zum Opfer. Dazu zählen auch bekannte Dinge wie Wave, Buzz, Lively, Picnic, Jaiku, Video und Knol. Nun gesellen sich auch noch der Google-Reader und iGoogle hinzu. Zwei Apps, die in meinem privaten und beruflichen Umfeld weit verbreitet sind, habe ich Sie doch auch u.a. empfohlen. 

Nun würde es sich anbieten Onlinedienste mit einer entsprechenden Hardware zu verknüpfen. Dies wäre das Einsatzfeld für die Chromebooks. Anwenderfreundlich und wartungsarm. Den Datenschutzaspekt möchte ich jetzt an dieser Stelle mal nicht betrachten.

Aber das ist nicht mehr nötig. Je mehr Dienste „frühjahrsgeputzt“ werden, um so weniger Dienste für die Nutzung dieser Hardware stehen zur Verfügung. Damit ist der Einsatz dieser Technik nicht zu empfehlen.

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