Telekom tritt auf die Bremse

Die Deutsche Telekom AG (DTAG) übernimmt wieder einmal die Vorreiterrolle. Wenn auch im negativen Sinne. So plant die DTAG das Volumen im Bereich der verbreiteten 16-Mbit-DSL-Anschlüsse in Zukunft zu begrenzen. Was bereits bei den VDSL-Anschlüssen schon eingesetzt wird, soll nun auch hier zum tragen kommen. Nach Informationen des Heise Zeitschriftenverlages und des Podcasts „Fanboys“ soll die Bandbreite nach 75 Gigabyte auf 384 kBit/s gedrosselt werden. 

Da es sich dabei um eine Vertragsänderung handelt, werden die laufenden Verträge nicht betroffen sein. Da die Telekom aber regelmäßig auslaufende Verträge kündigt und neue anbietet, zwingt sie auch die „Altvertragsnutzer“ in einen neuen Vertrag mit Volumendrosselung. 

Es ist daher als Nutzer solch eines Zuganges bei der DTAG empfehlenswert das durchschnittliche monatliche Transfervolumen zu überprüfen um nicht in Zukunft pötzlich ausgebremst zu werden. da in der Regel von mehreren PC’s und Notebooks auf diesen Anschluß zugegriffen wird, bleibt nur die Möglichkeit, das Transfervolumen am DSL-Router abzufragen. Die typischen Speedport-Router der DTAG bieten diese Möglichkeit leider nicht. Auch im Kundencenter der Telekom gibt es seit Umstellung auf die Call-und Surftarife keine Möglichkeit mehr dieses abzufragen. Nutzer einer Fritzbox können dieses verbrauchte Volumen über die Weboberfläche des Routers abfragen. Bei DSL-Routern anderer Hersteller hilft in der regel ein Blick ins Handbuch.

Sollte das durchschnittliche Transfervolumen über diese 75 GByte liegen, bleibt wenn möglich nur eine Zubuchung von „Mehrvolumen“ oder ein Providerwechsel ohne Volumendrossel. 

 

Nachtrag 21.06.2013:

Mittlerweile existiert eine Aufbereitung des Themas

 

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