Hardware für fehlende Dienste

Nun sind die neuen Chromebooks auch in Deutschland erhältlich. Diese Geräte benötigen zur vollständigen Funktionsfähigkeit einen Gegenpart im Internet. Dieser Gegenpart sind Speicherplatz in der Cloud, Kalender und Adressapps aus der Wolke und auch die entsprechende Software wie Officeprogramm u.ä. werden von dort bezogen.

Da die Chromebooks auf Dienste von Google aufsetzen benötigt man zur Ausschöpfung der Abschreibungs bzw. Nutzungszeit auch die Möglichkeit, auf diese zuzugreifen. Hier ergibt sich mittlerweile ein Problem. 

Während der letzten Frühjahrsputzaktionen fielen bei Google einige Projekte dem Besen zum Opfer. Dazu zählen auch bekannte Dinge wie Wave, Buzz, Lively, Picnic, Jaiku, Video und Knol. Nun gesellen sich auch noch der Google-Reader und iGoogle hinzu. Zwei Apps, die in meinem privaten und beruflichen Umfeld weit verbreitet sind, habe ich Sie doch auch u.a. empfohlen. 

Nun würde es sich anbieten Onlinedienste mit einer entsprechenden Hardware zu verknüpfen. Dies wäre das Einsatzfeld für die Chromebooks. Anwenderfreundlich und wartungsarm. Den Datenschutzaspekt möchte ich jetzt an dieser Stelle mal nicht betrachten.

Aber das ist nicht mehr nötig. Je mehr Dienste „frühjahrsgeputzt“ werden, um so weniger Dienste für die Nutzung dieser Hardware stehen zur Verfügung. Damit ist der Einsatz dieser Technik nicht zu empfehlen.

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