…Abzocke im Dunkeln?

Rummms, da ist er wieder.

Glaubte ich den Journalisten G. Schnurer seit der Einstellung von c’t-TV doch als verschollen (was ich sehr schade fand) , taucht er wie Orpheus aus der Asche im Editoral der ct 26/11 wieder auf. Applaus! Auch mein persönliches Empfinden trifft er wieder. Nur leider befinde ich mich auf der Seite der Doppelkorntrinker. Prost!

Diesbezüglich belauschte ich eine Pausendiskussion unter Umschülern im IT-Bereich, die wunderbar in dieses Editorial passt;

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Tja, die Politik. Ist sie doch stetig und permanent, auch verlässlich ist sie. Wie immer greift sie und ihre Marionetten rückwirkend ein. Sind die Teilnehmer doch fasziniert, ist es einigen doch bis jetzt nicht gelungen rückwirkend beim Finanzamt etwas geltend zu machen (vielleicht kann man hier ein paar Tipps aus dem Bereich der Rechteverwertung erhalten???). Kann es sein, dass das Finanzamt nicht der Politik untersteht?

…weiter…

Da die politische Elite dem Gebahren der ZPÜ keinen Riegel vorschiebt und auch diesbezüglich keine Aktivitäten zur Resonierung der entgleisten ZPÜ (Orginalzitat, weiss aber nicht mehr, wer es war.) erkennen läßt, denke ich, es wird an der Zeit die „Möchtegernurheberechtsbewahrer“ den politischen Orkus hinunterzuspülen. Ein Problem tut sich hier auf; sollte es klar denkenden Köpfen nicht gelingen, dieses „hinunterspülen“ in kompostierbaren Abfall enden zu lassen, wären die Endlager wie Gorleben über Generationen hinaus überfüllt.

Prost!

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Diese rückwirkenden Festlegungen werden die Preise in dem momentan sehr preissensiblen Markt in die Höhe treiben, da die rückwirkend fälligen Abgaben irgendwie umgelegt werden müssen. Über die festgelegten Höhen der einzelnen „Urheberrechtsabgaben“ lässt sich trefflich streiten, lassen diese sich in der Form nicht nachvollziehen. Eine Offenlegung der Grundlagen zur Erarbeitung der festgelegten Abgabenbeiträge könnte hier vielleicht einen Rest Glaubwürdigkeit der ZPÜ erhalten.

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