Einmal ein Spion sein.

 

Nur nichts rumliegen lassen.
Wenn Sie sich einmal wie ein Spion fühlen möchten, dann wandern Sie jetzt einfach einmal durch Ihr Unternehmen und besuchen Sie die diversen Gangdrucker, wenn es bei Ihnen im Haus welche gibt. Schauen Sie sich genau an, was da so herumliegt – und was man daraus über die Kollegen, ihre Arbeit und ihre sonstigen Vorlieben ablesen kann.
Kollege Müller etwa druckt Kreditangebote aus und gleichzeitig den
Wikipedia-Eintrag zum Thema Herzinfarkt – sollte bei ihm was im Argen
liegen? Ein echter Spion käme jetzt recht schnell auf gefährliche Ideen..
Und Frau Meier sucht Hotels im Hamburg, soso, und zwar für den 18.7. Da müsste ihr Büro also verwaist sein.
Und das hier – oha, die direkte Durchwahl vom Vorstand drüben in Boston, und ein Schreiben an eine Kanzlei Crane, Poole & Schmidt. Offenbar hat es Konsumentenklagen gegen ein Produkt für den US-Markt gegeben – hochinteressant! Der ganze Vorgang liegt im Druckerschacht, und ein paar Entwürfe finden sich im Papierkorb darunter auch noch. Das dürfte dem Mitwettbewerb einiges wert sein.
Sie merken schon, worauf diese Geschichte hinauslaufen soll: Drucken Sie mit Bedacht und lassen sie sensible Papiere nicht einfach herumliegen. Selbst kleine und belanglose Infos helfen Unbefugten, als Insider zu erscheinen und sich weitere Informationen zu erschleichen. Dokumente im Drucker machen es neugierigen Augen zu einfach! 

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